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April 27, 2018

IRS bekommt Zugriff auf Daten der Bitcoin-Kunden


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Samstag, 2. Dezember 2017
, von Freeman um 07:00

Coinbase, einer der grössten amerikanischen Handelsplattformen für Kryptowährungen, hat den Versuch der US-Steuerbehörde nicht verhindern können, Daten seiner Kunden zu bekommen, und den Gerichtsfall grösstenteils verloren. Die Richterin Jacqueline Scott Corley in San Francisco hat entschieden, die Forderung der IRS über die Herausgabe von Kundeninformation sei nicht zu zudringlich. Das heisst, Coinbase, mit der Handelsplattform GDAX, muss jetzt alle Kontenbewegungen, plus Name und Adresse aller Kunden, der Steuerbehörde aushändigen, die für den Zeitraum 2013 bis 2015 in einem Jahr mehr als 20’000 US-Dollar umgesetzt haben. Das sind nach aktuellen Preis nur ZWEI Bitcoins. Die IRS begründet ihre Forderung damit, viel zu wenige Steuerpflichtige würden ihre Bitcoin-Gewinne korrekt angeben und damit Steuerhinterziehung begehen.

Genau davor habe ich in meinen vorhergehenden Artikeln zu diesem Thema gewarnt. Der Fiskus wird alles tun, um die angebliche Anonymität der Kryptowährungen zu brechen. Die Schwachstelle dabei sind die Börsen, wo Bitcoin in Fiat-Money getauscht wird.

Angeblich haben nur 800 bis 900 Steuerpflichtige ihre Gewinne aus 2013 bis 2015 der Steuer angegeben, aber mehr als 14’000 Coinbase-Kunden haben Bitcoins im Wert von 20’000 Dollar gekauft oder verkauft, oder als Zahlungsmittel verwendet.

Viele Benutzer von Coinbase melden ihre Gewinne nicht„, hat die Richterin als Entscheidungsgrund festgehalten. „Die IRS hat ein legitimes Interesse diese Steuerzahler zu untersuchen„, sagte sie.

Es spielt auch keine Rolle ob man ausserhalb der USA seinen Wohnsitz hat, denn laut IRS ist man generell steuerpflichtig, sobald man einen Bezug zu den USA pflegt.

Wenn die IRS damit durchkommt, dann werden die Steuereintreiber der anderen Länder es auch bald tun, besonders in Deutschland, wo der Staat extrem gierig ist und die Steuerfahndung allmächtig.

Die Banken praktisch aller westlichen Länder müssen schon länger alle Daten den Steuerbehörden der Heimatländer der Kunden herausgeben und ab 2018 beginnt der allgemeine Informationsaustausch.

Habt ihr noch nicht gemerkt, Banken verlangen die Steuernummer der Kunden, damit die Informationen dem jeweiligen Fiskus gemeldet werden kann. Jetzt kommen auch die Börsen für Kryptowährungen bald dran, mit den USA als Vorreiter.

Coinbase und andere Vertreter der Industrie haben vergeblich argumentiert, die Befürchtung des Staates über Steuerhinterziehung sei unbegründet und das weitreichende Verlangen nach Information eine Bedrohung der Privatsphäre.

Ist doch lachhaft von wegen Privatsphäre. Wenn es kein Bankgeheimnis im Westen mehr gib, das Bargeld abgeschafft werden soll und jede Geldbewegung kontrolliert wird, warum sollen Kryptowährungen davon verschont werden?

Es gibt nur einen kleinen Lichtblick. Die Richterin sagte, die Daten müssen zu diesem Zeitpunkt keine „public keys“ aller Konten, der „wallets“ und „vaults“ beinhalten.

Na ja, das wird auch noch kommen, denn gibt man dem Staat den kleinen Finger, will er die ganze Hand.

Hier die Nummer des Gerichtsfalls: 17-01431, U.S. District Court, Northern District of California (San Francisco).

Quelle Link

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