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April 27, 2018

China entsendet Soldaten nach Syrien


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Montag, 4. Dezember 2017
, von Freeman um 18:00

Die Beziehungen zwischen China und Syrien sind sehr eng geworden und in einem Interview mit Sputnik hat Präsident Assad gesagt, er heisse Firmen aus Iran, Russland und China sehr willkommen, die drei Länder die Syrien während des Krieges des Westens am meisten geholfen haben, damit sie am Wiederaufbau des Landes sich beteiligen. Assad lobte auch, dass China immer wieder sein Veto gegen UN-Sanktionen eingelegt hat und mittlerweile in vielen Bauprojekten involviert sei. Bisher hat Peking hauptsächlich zivile Hilfe geleistet, plus einige Militärberater geschickt, was sich aber jetzt ändert. Laut mehreren Berichten aus dem Mittleren Osten plant China die Entsendung von Elitesoldaten nach Syrien, um die Terroristen zu bekämpfen, speziell die wachsende Zahl an chinesischen islamischen Kämpfern, die in Syrien die Bevölkerung terrorisieren.

Chinesische Dschihadisten die in Syrien kämpfen

Das chinesische Verteidigungsministerium hat die Absicht, zwei Einheiten die als „Sibirische Tiger“ und „Nachttiger“ bekannt sind – beide Spezialeinheiten – in Syrien einzusetzen, um der syrischen Regierung beim Kampf gegen die radikal islamischen Terroristen zu helfen.

Sibirische Tiger bei einer Übung

Dieser Einsatz chinesischer Soldaten wurde vergangene Woche zwischen Bouthaina Shaaban, Berater des syrischen Präsidenten, und dem chinesischen Aussenminister Wang Yi vereinbart.

Yi lobte dabei Damaskus Kampf gegen die ausländischen Militanten des Turkiston islom partiyasi (TİP) oder Islamische Turkestan-Partei.

In China besteht eine Unterorganisation der Partei, die sich Islamische Partei Ostturkestans nennt und in China verboten ist.

Diese moslemische Terrorgruppe wurde von Uiguren gegründet und stammt aus der Xinjiang-Provinz im Nordwesten von China.

Die aus Syrien zurückkehrenden Terroristen nutzen ihre dort erworbene Kampferfahrung, um in China Terror zu verbreiten.

Zur Erinnerung, diverse uigurische islamistische Terrorgruppen haben in chinesischen Städten über die Jahre Terroranschläge verübt. Der bekannteste fand in Schanghai statt, nur wenige Tage vor Beginn der Olympiade 2008 in Peking.

Dann im August 2016 explodierte vor der chinesischen Botschaft in Bischkek, Kirgistan eine Autobombe. Dieser Anschlag wurde von der Islamischen Turkestan-Partei in Syrien geplant und von der Al-Nusra finanziert.

Das zeigt was passiert, wenn die Terroristen der TIP nicht bekämpft werden.

Die Islamische Turkestan-Partei hat vor allem folgende Ziele:

– Wiedereinführung des arabischen Alphabetes
– Reorganisation des Islam in Zentralasien
– Einführung der Scharia
– Ausweisung aller Nichtmuslime aus der Region
– Loslösung von Xinjiang von China
– Errichtung eines „zentralasiatischen Kalifates“
– Eingliederung Kasachstan und Turkmenistan in das Kalifat

Als die aus dem Ausland nach Syrien eingeschleusten Terroristen Gebiete um Aleppo und anderen Teilen im Norden von Syrien 2013 eroberten, strömten Tausende chinesische Moslems als Kämpfer über die Türkei dazu.

Dieses Durchlassen der Terroristen löste eine diplomatische Krise zwischen Ankara und Peking aus und die chinesische Regierung verlangte, die Südtürkei dürfe kein Bereitstellungsraum für uigurische Terroristen sein.

Aktuell sollen sich bis zu 5’000 Uiguren und ihre Familien in Syrien aufhalten, hauptsächlich in der von der Al-Kaida kontrollieren Idlib-Provinz.

Interessant dabei ist, sogar das US-Aussenministerium betrachtet die uigurische TIP als eine Terrororganisation und das schon seit 2002.

China will mit dem Militäreinsatz gegen die TIP in Syrien diese Terroristen ausschalten bevor sie nach China zurückkehren.

Neben diesen eigenen Sicherheitsinteressen will China der wichtigste Partner Syriens beim Wiederaufbau werden. Der Hauptgrund, weil Syrien der Endpunkt der neuen alten Seidenstrasse ist, mit dem China und Europa wieder über einen Landweg verbunden werden kann.

Siehe meinen Artikel: „Landverbindung von Teheran bis Beirut hergestellt

Das China sich neben Russland und Iran auch militärisch in Syrien engagiert ist sehr bemerkenswert und verändert noch mehr die politische und strategische Situation im Mittleren Osten.

Dazu passt noch diese wichtige Nachricht: Russland hat mit Ägypten vereinbart, russische Militärmaschinen dürfen ägyptische Militärbasen benutzen.

Das gibt Moskau bald einen wichtigen strategischen Ausgangspunkt für Operation über ganz Nordafrika. Die Vereinbarung soll für fünf Jahre gelten und kann verlängert werden.

Eine entsprechende Direktive des russischen Premierminister Dimitri Medwedew wurde am vergangenen Donnerstag veröffentlicht, indem das russische Verteidigungsministerium den Vertrag mit Ägypten unterzeichnen darf.

Auch hier sind die Beziehungen sehr eng geworden und die Regierung von Präsident Abdel-Fattah el-Sissi hat die militärische Zusammenarbeit mit Russland vertieft und den Kauf von russischen Kampfjets, Helikopter und Waffen beschlossen.

Schritt für Schritt gewinnen Russland, China und Iran immer mehr Einfluss im Mittleren Osten und die Vereinigten Staaten verlieren ihn.

Deshalb sind Israel und Saudi-Arabien in Panik und versuchen alles, um Washington mit erfundenen Bedrohungen aus dem Iran in einen Konflikt zu ziehen.

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PS: Ich bin gerade in St. Petersburg und wenn es ASR-Leser dort gibt, dann würde ich mich über ein Treffen sehr freuen.

Quelle Link

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