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Januar 22, 2018

Lafontaine kritisiert linke „Flüchtlingspolitik“ und schwafelt von „National-Humanismus“


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Wie sagte noch ein großer Philosoph? „Wer Wasser aus Plastikflaschen trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Das gilt auch für Oskar Lafontaine, der ein neues Lieblingswort entdeckt hat: „National-Humanismus“. Mit dem Alter werden viele Menschen weise, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Oskar Lafontaine photo
Foto by dielinke_nrw

Osnabrück.- Der ehemalige Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, verschärft seine Kritik an der Flüchtlingspolitik, kritisiert sie als „National-Humanismus“ und bezieht dies ausdrücklich auch auf die eigene Partei. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Lafontaine: „Die Flüchtlingspolitik der Linken ist genauso falsch wie die der anderen Parteien, weil sie 90 Prozent der Flüchtlinge mehr oder weniger außen vor lässt. Nur zehn Prozent schaffen es, in die Industriestaaten zu kommen. 90 Prozent hungern oder sterben anderswo an Krankheiten oder vegetieren in Lagern.“

Lafontaine forderte, man müsse dort helfen, wo die Not am größten ist. „Aktuell wenden wir für die Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge in einem Industriestaat pro Kopf das 135fache dessen auf, was wir pro Flüchtling in den Lagern und Hungergebieten bereitstellen.“ Er verstehe nicht, warum man in einer Art National-Humanismus den allergrößten Teil der Hilfe auf die Menschen konzentriere, die es geschafft hätten, nach Deutschland zu kommen, während man den Millionen in den Lagern und Hungergebieten nur wenig helfe.

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