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Februar 18, 2018

5 Gründe, warum Assad nichts mit den Giftgas-Angriffen zu tun hat — Puppenspieler — Sott.net


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Giftgas Assad

© picture alliance
Nachstellung eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg: Heute beschuldigt man Syrien, Giftgas eingesetzt zu haben. Das ergibt keinen Sinn.

Kaum kam die Nachricht über den angeblichen Giftgas-Angriff in Idlib ans Licht, schon stand für die westlichen Medien und Politiker der Schuldige fest: Syriens Regierungschef Baschar al-Assad. Die militärische Reaktion der USA ließ nicht lange auf sich warten. Aber hat der „brutale Dikator“ Assad wirklich „unschuldige Zivilisten vergast“ – eine Geschichte, die uns immer wieder serviert wird, wenn Angriffskriege humanitäre Interventionen gerechtfertigt werden sollen? Oder haben die vom Westen unterstützten „moderaten Rebellen“ vielleicht etwas mit den Giftgas-Angriffen zu tun?

Hier sind fünf Gründe, die dafür sprechen, dass Assad unschuldig ist und die ganze Geschichte dem Motto folgt: „Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit“.

Grund 1: Assad hat keine chemischen Waffen mehr – wohl aber die „Rebellen“

Wir erinnern uns: Im Jahr 2013 hat Russland einen Deal zwischen der Assad-Regierung und dem Westen vermittelt, der Assad zwang, seine Chemiewaffen zu vernichten. Dies wurde von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) beaufsichtigt und danach verfügte Syrien offiziell nicht mehr über derartige Waffen. Die „internationalen Gemeinschaft“ hat das auch so akzeptiert, sehr zum Leidwesen übrigens derjenigen Fraktionen in den USA, die schon damals gerne einen Krieg gegen Syrien begonnen hätten unter dem Vorwand von angeblichen Massenvernichtungswaffen (Irakkrieg lässt grüßen). Danach mussten aber selbst Kriegsbefürworter zähneknirschend anerkennen, dass es keine Chemiewaffen in Syrien (mehr) gibt.

Wir erinnern uns ferner, dass der bekannte investigative Journalist Seymour Hersh im Zuge der Debatte um angebliche Chemiewaffen-Angriffe in Syrien (unter anderem in einem Interview mit CNN) klar machte, dass – im Gegensatz zu Assad – die Terroristen, die in Syrien gegen die Regierung kämpfen, sehr wahrscheinlich über Sarin-Gas verfügen. Das bestätigte auch die UN-Mitarbeiterin am UNHCHR, Carla Del Ponte, in einem vielbeachteten Interview.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Zakharova zählte im Oktober 2016 gleich vier Fälle auf, bei denen die Terroristen in Syrien Giftgas benutzt haben sollen:

  • Am 30. Oktober 2016: Dahiyat al-Assad, West-Aleppo
  • Im Sommer 2016 in Salah al-Din, Aleppo
  • 2015 in der Stadt Marea
  • 2013 in Ost-Ghuta

All das macht die Terroristen zu Hauptverdächtigen auch in diesem Zwischenfall mit chemischen Waffen.



Fazit: Assads chemische Waffen wurden vernichtet, die „Rebellen“ hingegen scheinen laut unabhängigen Journalisten und sogar der UN welche zu besitzen und haben diese in der Vergangenheit wohl auch eingesetzt.

Grund 2: Der Angriff schadet nur einem: Assad. Warum sollte er so etwas tun?

assad interview

Assad: Nicht die geringste Motivation für einen Angriff mit chemischen Waffen

Vom 4.-5. April fand in Brüssel eine wichtige EU-Konferenz statt, um zu einer politischen Lösung des Syrienkonflikts zu gelangen. Seit jeher setzen sich sowohl Russland als auch die syrische Regierung für eine politische Lösung ein – kein Wunder angesichts des Horrors eines sechsjährigen Bürgerkriegs. Vergessen wir auch nicht, dass die syrische Regierung und ihre Verbündeten nach dem Sieg in Aleppo gerade dabei sind, den Krieg zu gewinnen und die Terroristen zu besiegen, die das Land seit Jahren ins Elend stürzen. Warum sollte Assad also ausgerechnet vor dieser wichtigen Konferenz und kurz vor einem militärischen Sieg Zivilisten mit chemischen Waffen angreifen, wohl wissend, dass die Brüssler Konferenz dadurch überschattet würde und die USA nur auf einen Vorwand warten, offiziell Krieg gegen Syrien zu führen? Hinzu kommt, dass Gas-Angriffe zwar schrecklich sind, anders als etwa im ersten Weltkrieg militärisch aber kaum eine Bedeutung haben. Selbst, wenn Assad ein „blutiger Diktator“ wäre, würde er so etwas Dummes wohl kaum tun.

Leider schalten viele Menschen angesichts der schrecklichen Bilder von vergasten Kindern ihren Kopf komplett aus. Andernfalls würden sie die offensichtliche Unlogik in der Argumentation sofort erkennen: Assad würde sich mit einem solchen Angriff selbst schaden und allein schon deshalb wohl kaum auf eine solche Idee kommen – abgesehen davon, dass er laut internationalen Beobachtern über keine chemischen Waffen verfügt.

Fazit: Nur emotional manipulierte Menschen können ernsthaft glauben, dass Assad so dumm ist, kurz vor einem militärischen Sieg und einer wichtigen Konferenz alles aufs Spiel zu setzen und dem Westen einen Vorwand zu liefern, offiziell gegen ihn in den Krieg zu ziehen.

Grund 3: Perfekte Medien-Kampagne zum Einschwören auf den Krieg

A propos emotionale Manipulation: Da die meisten Menschen Krieg nicht mögen, muss man sie mit emotionalen Medien-Kampagnen davon überzeugen: Bilder von leidenden Kindern, Horrorgeschichten über denjenigen, gegen den man in den Krieg ziehen will, und das den ganzen Tag auf allen Kanälen. Siehe Golfkriege oder Kossovo-Krieg.

Im Falle der angeblichen Giftgas-Angriffe waren seltsamerweise all diese Bilder und Geschichten startklar, sobald die Nachricht bekannt wurde – obwohl westliche Medien über so gut wie keine Korrespondenten vor Ort verfügen und ohne dass auch nur ein rudimentärer Fakten-Check hätte stattfinden können. Wer im PR-Bereich arbeitet, weiß, dass solch eine mediale Bombardierung nur durch eine vorher festgelegte Strategie funktionieren kann – alle müssen quasi an einem Strang ziehen, die Bilder verbreiten, die reißerischen Geschichten an die Medien verteilen etc. Dazu bedient man sich heutzutage natürlich auch der sozialen Medien – man weiß beispielsweise, wann jemand einen bestimmten Tweet senden wird, den man dann in seinen Meldungen benutzt. So lässt sich eine mediale Lawine ins Rollen bringen.

Zusammenstellung

Zahlreiche gleichlautende Meldungen auf Twitter, zeitlich koordiniert: wohl kaum ein Zufall.

Besonders brisant: Anscheinend hat ein voreiliger Twitterer schon über den Giftgas-Angriff geschrieben, bevor dieser überhaupt stattfand! Da hat er die PR-Strategie wohl nicht richtig gelesen und das Timing verhunzt. Daraufhin hat er den Tweet natürlich schnell gelöscht – zu spät:

tweet

Da hat jemand die Medienstrategie wohl zu früh losgetreten – als der Chemiewaffen-Angriff noch gar nicht stattgefunden hatte…

Der Tweet liest sich gespenstisch: „Morgen werden wir eine Medien-Kampagne starten, um die Luftschläge auf Hama abzudecken, darunter auch die Benutzung von chemischen Waffen“. Zwar fanden die Luftanschläge auf Idlib statt, nicht auf Hama, aber würde das überhaupt eine Rolle spielen, sollte sich herausstellen, dass das Ganze ohnehin eine mediale Inszenierung war? Interessant ist dieser Tweet auf jeden Fall.

Fazit: Wie schon bei der Brutkastenlüge im Golfkrieg oder den „Massenvernichtungswaffen“ im zweiten Irakkrieg sehen wir auch hier eine gut geölte PR-Maschine am Werk, deren Zweck es ist, bei den Menschen den Verstand auszuknipsen und sie auf einen Krieg einzuschwören.

Grund 4: Die Amerikaner haben ihre Luftangriffe schon vor dem angeblichen Chemiewaffen-Einsatz geplant

Maria Zakharova

Maria Zakharova: USA haben die Luftschläge schon Wochen vorher geplant.

Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Zakharova hatten die USA ihre Luftangriffe bereits geplant, bevor der angebliche Giftgas-Angriff überhaupt stattfand. Der Angriff der USA war also keine Reaktion auf den angeblichen Einsatz chemischer Waffen durch Assad, sondern ein lang gehegter Wunsch. Sie sagte:

Es ist offensichtlich, dass diese Raketenangriffe [der USA] lange im Voraus geplant waren. Für jeden Experten ist völlig klar, dass diese Entscheidung lange vor den Ereignissen in Idlib getroffen wurde, und dass diese Ereignisse als eine Entschuldigung und als Vorwand für eine Machtdemonstration dienten.

In der Tat: Ein Militärschlag muss sorgfältig geplant und vorbereitet werden. Die Vermutung liegt mehr als nahe, dass der Plan lange vor dem angeblichen Giftgas-Angriff in der Schublade lag – man brauchte nur einen passenden Vorwand. Genau wie im zweiten Irakkrieg. Ein Grund mehr, dass Assad nicht das geringste Interesse daran hatte, diesen Vorwand zu liefern. Vergessen wir auch nicht, dass ein Angriff auf Syrien schon sehr lange perfekt in die geopolitischen Pläne der USA passt.

Fazit: Die Amerikaner hatten ihren Angriffsplan höchstwahrscheinlich schon griffbereit, noch bevor der angebliche Giftgas-Angriff stattfand. Das und die Tatsache, dass sie schon lange nur auf eine solche Gelegenheit warten, gibt ihnen ein starkes Motiv, diese Geschichte aufzubauschen und vielleicht sogar selbst zu inszenieren.

Grund 5: Fotos der Opfer werfen Fragen auf

Schaut man sich die Fotos der Opfer an, die von den angeblichen „Rettungskräften“ der White Helmets (Weißhelme) versorgt werden (mehr zu der Al-Kaida-Organisation White Helmets hier), fällt auf:

Weißhelme

Merkwürdig: Keine Handschuhe? Kein Wohngebiet?

  • Die „Rettungskräfte“ tragen nicht mal Handschuhe – das ist aber unbedingt nötig, wenn man mit Giftgas zu tun hat. Warum?
  • Die Umgebung sieht eher aus wie ein Stützpunkt, jedenfalls nicht wie ein Wohngebiet – warum sind hier überhaupt Zivilisten?

Auch das spricht für einen PR-Stunt: Die ganze Story wurde PR-strategisch durchgeplant und entsprechend umgesetzt, so dass wir alle über den „brutalen Diktator Assad“ so geschockt sind, dass wir unseren Kopf ausschalten und die vielen offenen Fragen und Hinweise auf Widersprüche einfach vergessen. Zwar rechtfertigen die Medien diese Widersprüche etwa damit, dass man in „Notsituationen“ eben nicht immer Handschuhe dabei habe, aber das macht wenig Sinn: Man hat Gasmasken, aber keine Handschuhe? Nicht mal die spottbilligen Einweg-Handschuhe? Eine angeblich erfahrene „Hilfsorganisation“ wie die Weißhelme, die dazu noch viel finanzielle Zuwendung erhält, sollten doch zumindest über solche verfügen.

Fazit: Zusammen mit den zahlreichen Informationen über die White Helmets, die zeigen, dass es sich bei diesen nicht um eine Hilfsorganisation, sondern um den PR-Apparat von Al Kaida-Terroristen handelt, machen diese fragwürdigen Bilder deutlich: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht.

Wie es aussieht, handelt es sich bei den angeblichen Giftgas-Angriffen um nichts als die nächste Kriegslüge der USA und ihrer Verbündeten. Jedenfalls deutet nichts darauf hin, dass Assad chemische Waffen eingesetzt hat, und vieles darauf, dass die mit den USA und Saudi-Arabien verbündeten „moderaten“ Terroristen etwas damit zu tun haben.

Es ist genau dasselbe Spiel wie bei fast jedem vom Westen angezettelten Krieg: Wir werden mit einer Horrorgeschichte emotional manipuliert, die auf allen Kanälen jeden Tag wiederholt wird. Es werden keine Beweise geliefert und kritische Nachfragen einfach abgebügelt. „Es ist so, weil wir es sagen.“ Dann wird auf Grundlage der Horrorgeschichten und der emotionalen Schockstarre des Medienkonsumenten der nächste Krieg gerechtfertigt, der ein ganzes Volk ins Elend stürzt. Lassen Sie uns nicht mehr darauf reinfallen!

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