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Mai 27, 2018

Unwetter nahmen 2017 auch in Österreich zu — Erdveränderungen — Sott.net


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Im Dezember 2017 veröffentlichten wir bereits einen Artikel, dass die Unwetter weltweit sowie in Deutschland zunehmen. Und wenn es um Schäden geht, sind die Versicherungen der beste Indikator, wie stark Unwetter waren und wie viel sie tatsächlich kosteten.

felssturz österreich

© ap

Zum Beispiel teilte die österreichische Versicherung UNIQA und der meteorologische Dienst UBIMET mit, dass 2017 mit eines der stärksten Unwetter-Jahre seit 2010 in Österreich war.

Unwetter verursachten im Vorjahr bei Kunden von UNIQA Österreich insgesamt Schäden von 100 Mio. Euro – der höchste Wert seit 2010. Gemessen am Durchschnitt der vergangenen acht Jahre war die Schadenssumme 2017 um 37 Mio. Euro höher. Im Schnitt zahlte UNIQA pro Unwetterschaden 2.150 Euro.

Am häufigsten war die Steiermark von Unwettern betroffen. Im Juli, August und Oktober gab es im Schnitt zehnmal so viele Schäden wie in allen anderen Monaten. Die mit Abstand meisten Schäden wurden durch Hagel verursacht, danach folgten Sturm- und Hochwasser. Am verheerendsten war jener Hagel, der am 10. Juli in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland an einem einzigen Tag Schäden von knapp 18 Mio. Euro verursachte.

– AssCompact

Nicht nur in Österreich steigen die Unwettergefahren an, sondern ebenso weltweit:

Die Anzahl der Unwetterwarnungen, die UBIMET an UNIQA-Stammkunden verschickt, erhöhte sich gegenüber 2016 um 75% auf 12,5 Mio. Meldungen. Nicht nur in Österreich ist in Zukunft mit mehr Unwettern zu rechnen, wie auch der „Global Risks Report 2018“ des Weltwirtschaftsforums zeigt. Darin werden extreme Wetterereignisse auf Platz eins der größten Risiken genannt. „Die Studie belegt, dass wir mit höheren Leistungen für Unwetter in der Bilanz rechnen müssen, sagt Kurt Svoboda, CEO von UNIQA Österreich. „Unwetter werden in Zukunft deutlich öfter und in einer stärkeren Intensität auftreten.“

Auch in diesem Artikel kann die Frage gestellt werden, warum steigen die Unwetter weltweit an? Eine mögliche Antwort gibt Pierre Lescaudron in seinem Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung:

Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung, echcc werbung

Justinians Pest geschah während den schlimmsten Zeiten der Unterdrückung durch das Römischen Reich. Ebenso erschien der schwarze Tod während der Gräueltaten der Kreuzzüge und der Inquisition. Bisher haben wir uns nur auf diese Periode der Geschichte konzentriert, zwischen dem 6. und 14. Jahrhundert, und nur auf eine spezifische Region, nämlich Europa.

Diese Illustration des Dynastischen Zyklus skizziert ein eher allgemeines Prinzip, sollte jedoch nicht als ein universeller Standard betrachtet werden. Jedes Imperium besitzt seine eigenen einzigartigen Merkmale, die sich darauf auswirken, wie genau sich der Dynastische Zyklus manifestiert: Bevölkerungsgröße/ -verteilung und Lage, die Größenordnung der historischen Umschreibung der Geschichte, die Dauer und das Ausmaß der Lügen und der Unterdrückungen, die Reaktion der Menschen, die Dauer der Aufbauphase und die Größe, Dauer und das geographische Ausmaß von kosmischen Ereignissen.

Der Wirtschaftshistoriker David Hackett Fischer799 hat gezeigt, dass gesellschaftliche Zusammenbrüche im letzten Jahrtausend alle 300 Jahre aufgetreten sind. Zugleich stellte Fischer beiläufig fest, dass klimatische Stressoren diese großen sozioökonomischen Krisen, die jede Dimension unserer Gesellschaft getroffen haben (Demographie, Handel, Finanzen, Wirtschaft, Beschäftigungsniveau), unterstrichen haben. Seine Entdeckung eines ‚Preisrevolution‘-Musters beruhte in erster Linie auf sozioökonomischen Indikatoren und nicht auf Umweltfaktoren. Der Historiker William R. Thompson entdeckte ebenfalls große Zusammenbrüche von Imperien alle fünfhundert Jahre in der Zeitperiode von 3500 v. Chr. – 1300 n. Chr., schrieb aber ihre Ursachen den von Menschen verursachten ökologischen Störungen zu.800

Wenn wir die archäologischen, historischen, dendrochronologischen und Eiskern-Aufzeichnungen mitberücksichtigen, offenbart sich eine starke Korrelation zwischen imperialer Dekadenz und großen klimatischen und kosmischen Störungen (Kometen, Klimawandel, Vulkanausbrüche und Erdbeben) bis zu dem Ausmaß, dass praktisch jedes fragliche Imperium (Sumerer, Ägypter, Hethiter, Assyrer, Griechen, Römer, etc.) scheinbar durch Naturkatastrophen in ungefähr der gleichen Weise hinweggefegt wurde.801

echcc abbildung 202, mandat des himmels, dynastischer zyklus

© Sott.net
Abbildung 202: Der Dynastische Zyklus, den die Chinesen beschrieben haben.

Wir neigen dazu den Einfluss von klimatischen Bedingungen in Bezug auf den Aufstieg und Fall von Zivilisationen zu unterschätzen. Die Entwicklung von Zivilisationen wird durch das Klima gesteuert; das Klima wird durch Sonnen- und Kometenaktivität gesteuert; und die Sonnenaktivität und Kometenaktivität können eng gekoppelt sein.

Um zu sehen, was sich an extremen Wetterereignissen im Januar ereignete, hier ein aktuelles Video:

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Jörg Klingenbach
(Profile)

Jörg Klingenbach hat einen Abschluss in den Sozialwissenschaften und ist Redakteur für Sott.net seit 2011. Informationen zu veröffentlichen und objektivere Nachrichten auch an deutsche Leser zu vermitteln, war mit ein Hauptgrund sich dem fulminanten Sott-Team anzuschließen. Dabei konzentriert sich Jörg vorrangig auf die Kategorien Puppenspieler, dem Kind der Gesellschaft und Feuer am Himmel. Er hilft Artikel ins Deutsche zu übersetzen und von Zeit zu Zeit verfasst er auch selbst Artikel.

Wenn Jörg nicht gerade bei Sott.net oder an anderen Projekten arbeitet, photographiert er sehr gern.

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