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Mai 22, 2018

Dr. Malte Kaufmann im Interview über Facebook-Denunzianten und die AfD auf dem Weg zur Volkspartei


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Am vergangenen Wochenende hatte ich Gelegenheit mit Dr. Malte Kaufmann von der AfD Heidelberg zu sprechen. Der Politiker nahm erneut an einer patriotischen Versammlung in Kandel teil und war dieses Mal in Begleitung der Ehefrau mit den beiden Töchtern da.

Dr. Malte Kaufmann / AfD Heidelberg / Foto: O24

Aktuell läuft wieder einmal eine Kampagne gegen den AfD-Politiker über eine sogenannte Watch-Grupppe auf Facebook. Auf Druck von Linksextremen sei eine Einladung als Keynote-Speaker auf der Internationalen Konferenz BASIQ 2018 Heidelberg vom 11.bis 13.06. an der Uni Heidelberg zurückgenommen werden.

In der Facebook-Gruppe „AfD Watch Heidelberg“ und diversen Blogs wird dies anders dargestellt:

„Am 2. April entdeckten wir auf der Internetseite Malte Kaufmanns eine Terminankündigung. Er würde als „Keynote Speaker“ bei einer Konferenz an der Universität Heidelberg auftreten, schrieb Dr. Malte … Das verwunderte uns zwar einerseits, denn wir fanden es eine Dreistigkeit etwas zu behaupten, was so leicht zu widerlegen war “ 

Im Text wird der Eindruck erweckt, Kaufmann habe sich nur als eingeladener Sprecher ausgegeben, er stünde gar nicht auf der Liste. Dem widerspricht Kaufmann und legt der Redaktion den gesamten Schriftwechsel zu seiner Einladung durch die Organisatorin Prof. Marieta Olaru vor, bei der er auch als ihr erster PhD-Student seinen Doktor gemacht hat. Darin bedankt sich Olaru für seine Zusage seines Mitwirkens als Keynote-Speaker. Rund zwei Wochen nach dieser Vereinbarung teilte ihm die Professorin dann mit, dass er aufgrund seiner politischen „Initiative“ nicht als Keynote-Speaker auftreten könne. Auf „AfD-Watch Heidelberg“ wird dieser Triumph ausgekostet und seine Gegendarstellung als falsch zurückgewiesen. Sodann wird ihm auch noch mit einer Unterlassungserklärung seitens der Uni gedroht, wenn er auf Facebook weiter behaupte, dass er auf Druck von Denunzianten weder auf der Konferenz auftreten, noch an ihr teilnehmen könne. Zur Frage, ob ihm eine solche Erklärung zugestellt worden sei, antwortet Kaufmann mit Nein.

Kaufmann berichtet von vielen weiteren Attacken, die er seit seinem Wechsel von der CDU zur AfD erleben und hinnehmen musste. So berichte auch die lokale Presse nur unzureichend über die AfD. „Wir kommen praktisch nur dann vor, wenn es Proteste gegen die AfD gibt. Über ganz normale Vorgänge, beispielsweise, dass ich zum Sprecher der AfD gewählt wurde, wird nie etwas geschrieben.“

Ein anderes Mal hätten die anonymen Mitglieder der „Watch-Gruppe“ über Google Earth einen Screenshot seines Privathauses angefertigt. Darauf seien die Solarpanels auf dem Dach zu sehen, weshalb man ihn dann als Heuchler dargestellt  habe, da er die grüne Energiepolitik ablehne. Nachts klingele manchmal das Telefon, wenn beim Abheben noch jemand in der Leitung sei, würden Drohungen und Beleidigungen ausgesprochen. In einem Artikel der „Huffington-Post“ habe man seinen Post über den Ramadan-Kalender thematisiert und dort gezielt nur die Kommentare auf seiner Facebook-Seite wiedergegeben, um den gewünschten Eindruck zu erzielen, die AfD bestünde ausschließlich aus Hetzern und Ausländerfeinden.

Zu den viel diskutierten AfD-Politikern Höcke und Poggenburg sagt Kaufmann, es sei wichtig, dass sich die AfD nicht auseinander dividieren lasse. Gegner würden sich mit Vorliebe auf Aussagen stürzen, die oft aus dem Zusammenhang gerissen seien. Zum Beispiel hätten schon andere Politiker in der Vergangenheit das Wort „Jagen“ gebraucht, bei Herrn Gauland sei dies aber plötzlich skandalisiert worden. Er sieht Kaufmann keine Notwendigkeit eines Parteiausschlussverfahrens, ist aber mit den kritisierten Reden (Denkmal der Schande / Aschermittwoch) der beiden vor allem in Stil und Duktus nicht einverstanden. „Björn Höcke kann auch ganz anders auftreten, ich fand gut, dass er sich für diese Rede entschuldigt hat. Und Herr Poggenburg hat für sich selbst Konsequenzen gezogen und ist zunächst einmal in die zweite Reihe der Partei zurückgetreten. Diese Reaktion ist richtig und verdient Respekt.“

Wie geht es weiter für die AfD?

Wir sind dabei, uns als Volkspartei zu etablieren. Die AfD ist jetzt im Bundestag und in 14 Länderparlamenten vertreten. Dieses Jahr kommen Bayern und Hessen dazu, und nächstes Jahr wollen wir mit einem starken Ergebnis ins Europaparlament, wo wir zur Zeit nur einen Sitz haben. Allerorten wächst die Zahl der Mitglieder, und wir fassen immer mehr Fuß auch in der Mitte der Gesellschaft, trotz aller Anfeindungen, Beschimpfungen, Diffamierungen und Ausgrenzungen. Das stimmt mich sehr positiv.

Ist die Causa „Frauke Petry“ für Sie noch von Bedeutung?

Frau Petry wird mit ihrer „Blauen Wende“ genauso wenig Erfolg haben wie Bernd Lucke mit „LKR“, da bin ich mir sicher. Die AfD ist die Partei, die die Lücke gefüllt hat, die in Deutschland für eine bürgerlich-konservative und patriotische Partei entstanden ist.

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