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Mai 27, 2018

Palästinenser-Chef gibt Juden Mitschuld am Holocaust – Jouwatch


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Foto: Durch dencg/Shutterstock
Bleibt in Deutschlands Straßen nicht lange hängen Foto: Durch dencg/Shutterstock

Vor dem Palästinensischen Nationalrat, einem Gremium der PLO, äußerte Pali-Chef Abbas die Überzeugung, nicht Antisemitismus sei schuld am Holocaust gewesen, sondern das „soziale Verhalten“ der Juden.  Diese Äußerung sorgte bei der deutschen Bundesregierung für Empörung, wie der „Spiegel“ berichtet. Der international viel beachtete Außenminister Heiko Maas versicherte, die „Verantwortung für das grausamste Verbrechen der Menschheitsgeschichte trage Deutschland, die Erinnerung daran bleibe Mahnung und Auftrag, weltweit jeder Form von Antisemitismus sehr entschlossen zu begegnen„. Der Beitrag zur Steigerung der Entschlossenheit.

von Max Erdinger

Was ist das, wenn der Außenminister eines Landes, welches die ärgsten Antisemiten des Planeten zu Hunderttausenden importiert, von Mahnung und Auftrag daherschwadroniert, weltweit  jeder Form von Antisemitismus sehr entschlossen zu begegnen? Entpuppt sich hier die Genialität eines Plans? Werden alle diese Antisemiten nach Deutschland importiert, damit man endlich Zugriff auf sie hat und ihnen ordentlich eine auf den Deckel geben kann, so nach dem Motto: „Kommt nur alle ins Land von Heiko. Der wird euch Mores lehren und euch von eurem Antisemitismus kurieren!“ – ?

Natürlich ist es mitnichten so. Es ist alles ganz anders. Von Arafat bis Abbas genossen alle PLO-Offiziellen viel Sympathie bei der bundesdeutschen Linken. So groß ist die Sympathie gewesen, daß das sog. Pali-Tuch bis heute unverzichtbares Modeaccessoire in gewissen Kreisen geblieben ist. Keinen Vorfall gab es, der jener Sympathie abträglich gewesen wäre. Das Olympia-Attentat von 1972 nicht, die verstörenden Bilder und Stories aus dem Gazastreifen und den „besetzten Gebieten“ nicht, die Kassam-Raketen auf Israel nicht, die Fotos von palästinensischen „Kollaborateuren“ nicht, die auf Verdacht hin erschossen – und hinter Kleinkrafträdern tot durch Gaza geschleift wurden, die Fotos palästinensicher Neugeborener nicht, welche mit Patronengurten in ihrer Wiege „dekoriert“ werden, die Anschläge in Israel nicht usw.usf. – Palis haben bei der bundesdeutschen Linken seit jeher absolute Narrenfreiheit.

Erinnern wir uns zurück an den Sommer 2014. Intifada. Im Minutentakt schlagen palästinensiche Kassam-Raketen auf israelischem Gebiet ein. Israel wehrt sich und wird – wieder einmal – in der deutschen Presse in Grund und Boden verdammt. Palästinenser bunkern Munition und Sprengstoff in Schulen und Krankenhäusern, beordern Zivilisten als Geiseln zum Schutz der destruktiven Vorräte dorthin – und beschweren sich, daß Israel Gebäude samt Vorrat dennoch zerstört. Die Palästinenser-Funktionäre waren vor vier Jahren schon so antisemitisch wie heute. Und die 50 Jahre vorher war es auch nicht anders. Jassir Arafats gespaltene Zunge ist legendär: Vor internationalem Publikum vom Frieden schwätzen und am selben Tag zuhause den Tod Israels beschwören – das war Arafat.

Nein, die jüngsten Worte von Mahmoud Abbas waren keine Überraschung, ebenso wenig wie die Regierungsreaktion aus Deutschland. Als Deutscher hat man sich fast schon daran gewöhnt, daß der institutionalisierte Kampf gegen den Antisemitismus ein Lippenbekenntnis ist, das abgegeben wird, um zu illustrieren, wer man gerne wäre, wäre man nicht schon der, der man ist. Der deutsche „Kampf gegen den Antisemitismus“ ist seit jeher das billigste Dampfgeplauder, das man sich nur vorstellen kann.

Ab und an liefert dem Entschlußkräftigen vom Schlage Heiko das Glück eine alte Frau Haverbeck, an dem sich sein eingebildetes, philosemitisches Mütchen gar trefflich kühlen läßt. Ein alter und kranker, ehemaliger Schreibstubenhengst aus Auschwitz ist auch mit 96 Jahren immer noch gut geeignet, der Welt die eigene Entschlußkraft im „Kampf gegen den Antisemitismus“ deutlich vor Augen zu stellen. Billiger kommt man nicht zu einem tadellosen Ruf. Das aber nur vermeintlich. Die ganze Welt ist nicht so blöd, wie der arrogante Deutschlinke glaubt.

Ungeachtet sämtlicher anderer Ungereimtheiten ist es ganz einfach so: Wer Hardcore-Antisemiten zu Hunderttausenden ins eigene Land importiert, hat jedes Recht verwirkt, sich zum Schutzpatron des Judentums aufzuspielen. Es ist halt wie immer: Heiko Maas ist nichts zu peinlich, als daß er es nicht trotzdem sagen würde.

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