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Mai 27, 2018

Donald liebt Angela – Jouwatch


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Ab in die Kiste? Foto: Imago

Wenn es der Wahrheit entspricht, was der neue US-Botschafter Richard Grenell über die deutsch-amerikanischen Beziehungen zum Besten gegeben haben soll, dann steht endgültig fest, daß es sich beim deutschen Medien-Mainstream um Lügenpresse handelt. Bisher hieß es nämlich immer, daß Angela Merkel eine instinktive Abneigung gegen selbstbewußte Männer habe. Und Donald Trump strotzt nur so vor Selbstbewußtsein.

Die dts-Nachrichtenagentur berichtet jedoch:

Berlin  – Der neue US-Botschafter Richard Grenell hat die Besonderheit der deutsch-amerikanischen Beziehungen unterstrichen. „Amerikaner und Deutsche sind genau auf der gleichen Seite in fast jeder Frage“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Wir sind enge Partner, wenn wir auf die Welt schauen. Wir sind für Demokratie, Menschenrechte und Kapitalismus.“ Zwar gebe es „in manchen Fragen unterschiedliche Ansichten“, sagte er und verwies auf die Diskussion um die Verteidigungsausgaben. Aber US-Präsident Donald Trump habe „einen unglaublichen Respekt“ vor Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Dafür gibt es – allerdings nur auf den ersten Blick – zwei Möglichkeiten. Entweder weiß der neue US-Botschafter nicht, was der deutsche Medien-Mainstream als Hofberichterstatter der Kanzlerin über Donald Trump während der letzten anderthalb Jahre vom Stapel gelassen hat, oder alles, was über Donald Trump zu lesen gewesen ist, stand im krassen Gegensatz zu dem, was die Kanzlerin selbst über ihn geschrieben hätte. Beides ist schlecht vorstellbar. Also muß es eine andere Erklärung für den güldenen Seim aus dem Munde von Botschafter Grenell geben.

Gut möglich ist, daß man in Washington zur Klärung der Frage, wer als Botschafter zu den durchgeknallten Deutschen gehen muß, „Reise nach Jerusalem“ gespielt hat und daß es Richard Grenell gewesen ist, der als erster keinen freien Stuhl mehr fand. Nachdem ihm alle aufmunternd auf die Schultern geklopft hatten, erhielt er als nächstes dann seine Instruktionen. Der Grundtenor dieser Anweisungen könnte gewesen sein: „Richard, wenn du sämtliche Differenzen ansprechen wolltest, die es zwischen den deutschen Kommunisten und uns gibt, müssten wir unser Botschaftsgelände in Berlin so sichern, daß es mehr kosten würde, als die Deutschen für ihre ganze Landesverteidigung ausgeben. Das muß nicht sein. Sei also bitte freundlich, auch wenn dir das schwerfällt.“

Daraufhin hätte Grenell dann schweren Herzens geschluckt – und gelobt, zu den Themen Ökologismus, Feminismus, privater Schußwaffenbesitz, Entbürokratisierung, Grenzsicherung, Nannystaat, Gender-Mainstreaming und Steuern kein Sterbenswörtchen zu sagen, so lange er sich in Berlin aufhält. Weil er sonst in Washington die ganze Zeit ohne Stuhl hätte herumstehen müssen.

Die Chemie zwischen Trump und Merkel sei „großartig“, betonte Grenell. Merkel könne gut mit dem Präsidenten scherzen. „Donald Trump hat die Kanzlerin persönlich durch den Teil des Weißen Hauses geführt, in dem er tatsächlich lebt“, berichtete der Botschafter vom jüngsten Besuch Merkels in Washington.

Was hätte Trump auch sonst machen sollen? Mit Merkel „gemeinsam und zusammen einen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe über die Herausforderungen der internationalen Politik führen“, vielleicht? Der amerikanische Geheimdienst weiß über Merkel wahrscheinlich mehr als jeder von uns.

„Angela Merkel hat sogar das Wohnzimmer und das Schlafzimmer des Präsidenten gesehen. Das war sehr persönlich. So etwas hat ihr kein Präsident vorher gezeigt.“

Das legt den Verdacht nahe, daß CIA, FBI und NSA etwas über Angela Merkels bevorzugte Nachrichtenmagazine wissen – und daß es sich dabei um die Neue Revue, Frau im Bild, Bild der Frau, Bravo, Bunte, die Aktuelle, Schöner Wohnen, die Goldene Glückswoche und die farbenfrohen Prospekte des Dänischen Bettenlagers handeln könnte.

Trump und Merkel hätten „eine sehr herzliche Beziehung“.

Das glaube ich sofort, daß die beiden – Achtung, Konjunktiv – eine sehr herzliche Beziehung „hätten“. Und zwar dann, wenn sie nicht Donald und Angela wären.

Nein, der neue US-Botschafter Richard Grenell weiß wahrscheinlich nur allzu genau, wie unwichtig Angela Merkel für Trumps Agenda ist, als daß es lohnend wäre, sich durch das Aussprechen der Wahrheit selbst das Leben schwer zu machen. Den meisten Amerikanern gefällt es seit jeher zumindest im Sommer ganz gut in Deutschland, so lange sie nicht an die Politik denken müssen.

Der 51-jährige Richard Grenell war Publizist bei den Breitbart-News, bevor er Botschafter in Deutschland wurde. Es ist schlicht und einfach nicht glaubhaft, daß das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland so sein soll, wie er es der dts-Meldung zufolge darstellt. Da stecken ganz andere Überlegungen dahinter. Eine amerikanische Charmeoffensive in den Medien hätte den Vorteil, daß Trump den Deutschen angesichts der zahlreichen Differenzen leichter den Schwarzen Peter rüberschieben kann, weil er – im Gegensatz zur deutschen Hofberichterstattung über ihn selbst – immer freundliche Töne angeschlagen hat. Merkel wäre also leichter als miesepetrige Aggressorin darzustellen, wenn sie nicht kuscht – und die deutsche Medienberichterstattung über Trump könnte aufgrund ihrer Obrigkeitshörigkeit als Beleg dafür angeführt werden. So wird´s wohl sein. (ME)

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