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Juni 19, 2018

SPRINGER-Chef kritisiert die politische Korrektheit



Denk- und Sprechverbote: SPRINGER-Chef kritisiert die politische Korrektheit

Überraschende Meinungsäußerung aus dem Hause Springer: In Deutschland gäbe es zunehmend Denk- und Sprechverbote, so der Chef des Hauses, Mathias Döpfner, in ungewohnter Offenheit laut der eigenen Zeitung „Welt“. Die Aussagen decken sich mit der Wahrnehmung zahlreicher Leser sogenannter Alternativer Medien.

Hysterische Übertreibung?

Demnach gebe es in Sachen politischer Korrektheit eine „hysterische Übertreibung“, ließ der Springer-Mann sehr konkret wissen. „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, die reden nicht mehr für mich“ präzisierte er und meinte, die habe sogar die Demokratie in Deutschland geschwächt und dem Populismus Aufwind verschafft.

Anlass seiner Schelte war eine Tagung größerer Medien in Wien, sodass die Wortadresse auch vor Österreichs Medien nicht Halt machen dürfte. Zweck seiner Rede war allerdings unter anderem auch eine politische Bitte an die neue Regierung von Österreich, an Sebastian Kurz. Der übernimmt bald den Ratsvorsitz in der EU – turnusgemäß – und soll als solcher die Medien (mit-)schützen.

Döpfner verlangt eine Reform des „Leistungsschutzrechtes“, mit dem die etablierten Medien sich und ihre Inhalte gegen die Unternehmen der neuen sozialen Medien schützen wollen: Facebook oder Google, die faktisch Content verbreiten. Gerade Google als „Suchmaschine“ gilt hier als besonders ausgreifend.

Dennoch: Die Mahnung Döpfners in diesem Zusammenhang könnte übersetzt bedeuten, dass die „Leistung“ der Medien auch keinen Schutz verdienen. Wer keine unabhängigen Informationen liefert, benötigt auch keine wirtschaftliche Unabhängigkeit. Die Menschen wenden sich ab.



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