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Juni 19, 2018

Jeden Tag werden 4 neue Windräder aufgestellt



Sie sind teuer. Sie sind überflüssig. Sie zerstören die Landschaft. Doch der Ausbau geht weiter: Jeden Tag werden vier bis fünf neue Windräder aufgebaut.

Wolfram Weiner hat es nachgerechnet und hat die Zahl im European veröffentlicht: »Im vergangenen Jahr waren es genau 1.792 Riesen- und Megaspargel. Inzwischen stehen insgesamt 29.000 Windenergieanlagen in der deutschen Landschaft.« 

Inzwischen warnen schon die ersten Gewerkschaften. Michael Vassiliadis, Chef der Energie- und Bergbaugewerkschaft IGBCE, mahnt dringend ein Ende der Windradbauwut an. Wir brauchen kein neues Windrad mehr. Schon heute reiche die rechnerische Leistung der installierten Wind-, Sonne- und Biomassekraftwerke aus, um theoretisch den gesamten Strombedarf zu decken.

Aber eben nur theoretisch. Das ist das Problem. Es muss immer eine Grundversorgung mit konventionellen Mitteln gewährleistet werden, für den Fall, dass es keinen Wind gibt. Wenn es keinen Wind gibt, dann ist es egal, ob sich 10 oder 15 Windräder nicht drehen. Es ist nicht möglich, aus Kohle und Kernenergie gleichzeitig auszusteigen. Doch genau das versucht die Regierung. Obwohl sie weiß, dass wir Kohle und Kernenergie nicht durch Wind- und Sonnenenergie ersetzen können, weil Wind- und Sonnenenergie nicht ununterbrochen zur Verfügung steht.

»Wir subventionieren Anlagen ohne Rücksicht auf Bedarf und Netze«, kritisiert Vassiliadis mit Blick auf die garantierten Abnahmepreise für Strom aus Windkraft- und Solaranlagen. Das sei »einfach unfassbar teuer«. Außerdem sei es unsozial, weil kleine Leute hohe Stromrechnungen zahlen müssten. Obendrein seien die hohen Stromkosten in Deutschland ein langfristig gefährlicher Wettbewerbsnachteil.

Das kommt dabei heraus: Deutschland hat einen sensationell hohen Strompreis. In Dänemark, Deutschland und Portugal besteht mindestens die Hälfte des Strompreises aus Steuern und Abgaben. Strom ist in Deutschland und Dänemark rund dreimal so teuer wie in der Türkei und Bulgarien, rund doppelt so teuer wie in Frankreich und im Vereinigten Königreich, rechnete sciencefiles schon im Jahre 2017 aus. 

Es ist eine getarnte Steuer: »Während Deutsche schlafen und die Heizung summt, während der elektronische Wecker und der Kühlschrank Strom verbrauchen, läuft der Zähler beim Finanzamt, freut sich dort ein Finanzbeamter darüber, dass man Deutsche auch im Schlaf schröpfen kann.«

Die angestrebten Klimaziele werden sowieso nicht erreicht. Doch die Landschaft wird nachhaltig zerstört. »Es vollzieht sich die größte Naturzerstörung der deutschen Geschichte. Unser Landschaftsbild verliert ihr Antlitz und ihre Geborgenheit«, schreibt Wolfram Weiner.

Er fasst seinen Beitrag zusammen mit dem Satz: »Deutschland hat sich seiner Horizonte beraubt«. Das gilt auch im übertragenen Sinne. Deutschland hat keinen Weitblick mehr. Keinen Blick in die Zukunft.

 

 

 



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