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Juni 23, 2018

Der Handelskrieg ist verloren – wenn dieser Mann Recht hat, zerbricht auch die EU



Der Handelskrieg ist verloren – wenn dieser Mann Recht hat, zerbricht auch die EU

Der Handelskrieg mit den USA ist verloren, wenn es nach dem früheren griechischen Finanzminiser Varoufakis geht. Dieser hat laut einem Bericht der „Welt“ Europa und auch Deutschland bescheinigt, der Handelskrieg gegen die USA könne nicht gewonnen werden. Außerdem sei es wohl besser, schnell aus der Euro-Zone auszusteigen. Harte Worte, die gute Gründe haben.

Überschüsse für Trump gut

Sein zentrales Argument besteht darin, dass die EU einen dramatisch hohen Handelsüberschuss gegenüber den USA haben. Sie liefern also mehr Güter aus als die USA. Das wiederum bedeutet, dass die Abhängigkeit gegenüber dem Abnehmer USA größer ist als umgekehrt. Vergleichsweise einfach – oder?

Auf der anderen Seite argumentieren Volkswirte auch, dass die USA zahlreiche Dienstleistungen nach Europa exportieren (also etwa Leistungen der Kreditkartengesellschaften etc.). Diese zählen zum gesamten Leistungsbilanz“konto“, und dort gebe es keinen Überschuss. Ob das Argument stichhaltig ist?

Wahrscheinlich nicht, denn Dienstleistungen lassen sich per normalem Zoll nicht so einfach erfassen. Dienstleistungen könn(t)en im Wesentlichen auch im Ausland erbracht werden, also etwa in Form von Anfragen – da gibt es wenig zu verzollen. Dieses Argument dürfte Trump nicht schrecken, so die allgemeine Auffassung zahlreicher Volkswirte. Auch der Verweis auf US-Töchter in Europa hilft nicht viel. Denn die Töchter produzieren oft genug für das europäische Ausland – und müssen dann nicht nach Europa exportieren.

Insofern hat Trump hier tatsächlich beste Chancen auf ein gutes Blatt. Wir dürfen gespannt sein auf die Fortführung des Handelskriegs. Geht es nach Varoufakis, dann ist der Krieg „verloren“ – was nur bedeuten kann, wir würden die Rechnung in Form hoher Zölle schon noch erhalten.

EU-Zone: Wer rettet uns?

Zudem sieht Varoufakis die Euro-Zone am Ende. Demnach würde Deutschland es nicht verhindern können, dass der Euro scheitert. Deutschland könne schlicht nicht mehr zahlen als derzeit. Das „Auseinanderbrechen der EU“ ist für die heutigen Regierungen wie etwa in Italien denn auch icht nur eine „Befürchtung“, sondern ein „Ziel“. Letztlich rät er Deutschland, die Euro-Zone in einer „Position der Stärke“ zu verlassen….



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