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Juli 21, 2018

Berufs-Ranking: Wo der Rubel rollt



Berufs-Ranking: Wo der Rubel rollt

Die Gehaltsunterschiede zwischen den verschiedenen Berufsgruppen sind in Deutschland mitunter riesig. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, in der die Tops und Flops der Verdiener ermittelt wurden.

 

Groß-Gerau – Die Gehaltsunterschiede zwischen den verschiedenen Berufsgruppen sind in Deutschland mitunter riesig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Vergleichsportals Gehalt.de hervor, in der die Tops und Flops der Verdiener jetzt ermittelt wurden. Angeführt wird das Ranking von den Oberärzten, die mit durchschnittlich 116.937 Euro das höchste Gehalt in Deutschland einstreichen.

Dahinter folgen Fachärzte und Fondsmanager.

Schlusslicht ist das Zimmerservicepersonal. Diese Berufsgruppe muss mit einem Jahresverdienst von im Schnitt 19.373 Euro auskommen, das sind immerhin knapp 100.000 Euro weniger als bei den Oberärzten. Nicht viel besser geht es den Küchenhilfen, die 20.045 Euro erhalten, den Friseuren (21.408 Euro) und Kellnern (22.272 Euro).

 

Doch wie kommen die großen Unterschiede zustande? „Der Wert einer Stelle ergibt sich unter anderem aus deren Komplexität, der Anforderung an den Beschäftigten und dem Angebot an Fachkräften auf dem Markt“, erklärt dazu Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Und in Sektoren mit Fachkräftemangel werde aufgrund der hohen Nachfrage und des geringen Angebots an ausgebildetem Personal entsprechend gut bezahlt.

 

Weiterbildung sei auf jeden Fall sehr hilfreich, so der Experte: „Besonders für ungelernte Kräfte sind Fortbildungen der beste Weg, um beruflich aufzusteigen. Auch Arbeitgeber profitieren davon, wenn sich Beschäftigte weiterbilden und unterstützen sie bei entsprechendem Engagement, heißt es. Wenn das mal im Arbeitsalltag alles so einfach wäre.

Ralf Loweg



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