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Juli 21, 2018

Die «Achse der Willigen» und die autoritäre Wende




Jahrzehntelang verstanden sich die bürgerlichen Volksparteien als Garanten der Stabilität. Doch nun gewinnen antiliberale Chauvinisten die Oberhand. Eine konservative Haltung lässt nicht unbedingt auf einen traditionalistischen Betonkopf schliessen. Der Mainzer Professor Andreas Rödder etwa dürfte vielmehr als Feingeist durchgehen. Der Historiker, selbst Mitglied der CDU, definierte in einem Interview einmal den Begriff «konservativ» als Überzeugung, dass alles stets schlechter wird, flankiert allerdings von der Gewissheit, dass es früher auch nicht besser gewesen ist. Fortschrittsskepsis und ein weltzugewandter Pragmatismus, der gesellschaftlichem Wandel nicht reflexartig mit dem Gummiknüppel begegnet, werden hier zusammengedacht.



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