Gehe zu…

RSS Feed

Juli 21, 2018

So gefährlich sind Visitenkarten im Maas- und Merkel-Deutschland…



So gefährlich sind Visitenkarten…

Vor kurzem haben wir im sogenannten „Mainstream“, der gar nicht immer Mainstream sein muss, einen feinen Kommentar gefunden, der das Problem der DSGVO, der Datenschutz-Grundverordnung auf den Punkt brachte. Visitenkarten – bloß nicht entgegennehmen, lautete der Tenor in „Focus-Money“, der Ausgabe 24/2018, um genau zu sein. Die DSGVO verbietet es im Kern, Daten zu speichern, ohne den Eigentümern dieser Daten Auskunft über die Verwendung zu geben und die Lösung jederzeit zu ermöglichen.

Visitenkarte enthält Daten – Vorsicht

Dabei enthalten auch Visitenkarten Daten. Sie bekommen die Karte natürlich freiwillig. Sie dürfen diese entgegennehmen. Nur: Wenn Sie die Daten dann verwerten, indem sie diese beispielsweise in Ihr elektronisches Datenverzeichnis eintragen, dann wird es gefährlich. Haben sie die Erlaubnis dafür? Wahrscheinlich nicht…

Die Erlaubnis sollte übrigens in Schriftform vorliegen. Also in jenem Moment überstellt werden, in dem Sie die Visitenkarte erhalten. Den Nachweis darüber müssen Sie führen können. Wenn Sie also Daten – auch seit Jahren – im Rechner haben, die auf einen Visitenkarte zurückzuführen sind, dann sind Sie ab sofort abmahngefährdet. Es sei denn, Sie hätten die Einverständniserklärung. Schriftlich.

Wenn Sie einen Verein führen oder Mitglied eines solchen in leitender Funktion sind – sollten Sie ähnlich vorsichtig sein. Wettkampflisten, die Sie aufführen, sind innerhalb der Vereinsgebäude schlicht – verboten. Dies sind personenbezogene Daten.

Wenn Sie zu viele Daten in ihrer Vereinszeitung aufnehmen, dann ist dies – verboten.

Sollten Sie auf die Idee kommen, eine Sammelanzeige für Ihren Vereinsfreund mit anderen Mitgliedern in der Zeitung zu veröffentlichen – ohne besondere schriftliche Einverständniserklärung Ihrer „Freunde“ – dann ist dies: abmahnfähig.

Die Botschaft ist jetzt recht einfach: Nehmen Sie keine Daten entgegen. Dann und nur dann sind Sie sicher. Sammeln Sie also auch keine Unterschriften mehr. Keine Visitenkarten und keine Sportergebnisse. Vielleicht macht die Datenschutz-Grundverordnung das Leben so auch einfacher. Leichter wird es jedenfalls: Nehmen Sie nichts von fremden Menschen an.



Source link

Schlüsselwörter:, , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*