Gehe zu…

RSS Feed

Juli 21, 2018

Seehofer wird nicht mehr ernst genommen



Medien-Talk-Müll: Seehofer wird nicht mehr ernst genommen

Nach dem sogenannten Asylstreit kommt der Medien-Talk-Müll, so jedenfalls sehen es Medienkritiker. Bei Maybritt Illner war es nun so weit. Teilnehmer der Sendung: Armin Lasches, seines Zeichens Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen aus der CDU. Eine Journalistin der Rheinischen Post, Robert Habeck für die Bündnis-Grünen, Manuela Schwesig für die SPD und Dorothee Bär für die CSU.

Bär: Seehofer ist leidenschaftlich

Die CSU-Politikerin verglich Seehofer zunächst mit „Typen“ wie Strauß oder Wehner, den legendären SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzenden. Nun aber würde die Republik gleich Angst haben.

Eine eher ziellose Verteidigung.

Manuela Schwesig wiederum verwies auf den „Vertrauensverlust“ der Bevölkerung, die sich vor allem am Hin und Her der Debatte störe. Dies zeigten ja auch die Umfragen zur Zufriedenheit mit der Regierung.

Robert Habeck von den Grünen ist der Meinung, dass Seehofer doch von niemandem mehr ernst genommen werde. Nur Dobrindt, der Hintergrund-Drahtzieher, sei Gewinner dieser Situation. Dieser würde eine rechte Agenda betreiben – und behielte damit offenbar die Oberhand. Dies nimmt er zum Anlass, um der CSU „Anti-Europäische Politik“ vorzuwerfen, während Bär der Ansicht ist, die CSU sei ganz und gar „pro-europäisch“.

Laschet wiederum räumt ein, die Lösungen könnten nicht ohne die Hilfe oder das Mitwirken der europäischen Nachbarn durchgesetzt werden. Das „gemeinsame Papier“ würde die „geltende Rechtslage von vor vier Wochen“ beschreiben. Es hat sich im Grunde nichts geändert.

Und genau dies ist das Ende vom Lied. Sowohl der Polit-Talk als auch die sogenannte reale Politik davor haben am Zustand der Republik, haben an der Asylpolitik und an der Migrationspolitik im Lande nichts geändert. Ein Schauspiel, wie es von Anfang an vermutet worden war. Eine Ausnahme allerdings bildet die Außenpolitik:

Angela Merkel hat sich bzw. Deutschland erpressbarer gemacht, da sie um Zustimmung innerhalb der EU rang. Dies wiederum hat auch Horst Seehofer zu verantworten. Die bayrisch-österreichische Grenze macht noch nicht einmal 50 % des sogenannten „Problems“ aus. Also reines Sommertheater und viel Talk-Müll drumherum.



Source link

Schlüsselwörter:, , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*