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Juli 20, 2018

40.000 Todesfälle in Krankenhäusern – durch Infektionen



40.000 Todesfälle in Krankenhäusern – durch Infektionen

Schlimme Zustände in den Krankenhäusern unseres Landes. Offiziell sollen in Deutschland etwa 20.000 Menschen in den Kliniken an Krankenhausinfektionen sterben. Die „Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene“ (DGKH) hat laut „Westdeutscher Allgemeiner Zeitung“ allerdings angegeben, die Zahl liege mit 40.000 Sterbefällen 100 % höher. Dieser Umstand wird in Deutschland auch vom neuen Gesundheitsminister Spahn jedenfalls in den öffentlichen Verlautbarungen noch verschwiegen – und könnte doch zum Skandal werden.

1 Million Patienten infizieren sich…

Dabei gehen die Schätzungen sogar davon aus, dass sich eine Million Krankenhauspatienten in Deutschland in den Krankenhäusern mit solchen Keimen infizieren würden. Verantwortlich dafür sind die Hygiene-Zustände in den Häusern. Das ist so weit bekannt. Nur: Das sogenannte „Nationale Referenzzentrum zur Überwachung von Klinikinfektionen“ geht demgegenüber von der Hälfte an Infektionen aus.

Dies wiederum nennt die DGKH laut dem zitierten Zeitungsbericht „im Sinne der Krankenhauslobby“ als weit überholt und auch als geschönte Angaben an.

Demnach sei zumindest die Hälfte der Infektionen vermeidbar. Dabei werde indes die Hygiene zur einträglichen Einkommensquelle. Die Häuser bekämen Geld dafür, würden allerdings „keine Hygiene machen“. Offenbar, so zumindest die Kritik, sind die Überwachungsbehörden hier zu langsam und weitgehend desinteressiert. Vor allem die Krankenhausbetreiber würden sich sperren. Laut Gesetz könnten oder müssten fehlende Hygienemaßnahmen durch leitende Ärzte bestraft werden – bis hin zur Entlassung. Die Gesundheitsämter jedoch sind offenbar bislang nicht daran interessiert, genau hinzusehen.

Die Zustände sollen laut DGKH verheerend sein: In einigen Krankenhäusern sollte den Angaben nach „alles außer Kraft gesetzt“ sein.

Die Redaktion meint: Dies dürfte nur die Spitze des kommenden Eisbergs sein. Viele Krankenhäuser kämpfen jetzt schon um ihre Existenz. Die kleinen Häuser wehren sich gegen die Übernahme durch zentralisierte, große Kliniken. Dass die Hygiene-„Einnahmen“ im Budget nicht so eingesetzt werden wie theoretisch verlangt liegt fast auf der Hand.

Herr Spahn sollte sich statt der Großpolitik und seine kommende Kanzlerkandidatur um diese Missstände kümmern. 40.000 Sterbefälle sind 40.000 zu viel.



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