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Juli 21, 2018

Nachrichtenskandal um das syrische „Giftgas“: Lügen die Westmedien?



Nachrichtenskandal um das syrische „Giftgas“: Lügen die Westmedien?

Die Berichterstattung über das syrische „Giftgas“ in Deutschland reicht nahe an einen Skandal. Falsche Nachrichten, könnte es auf Deutsch übersetzt direkt heißen. Denn der OPCW-Bericht ist gerade kein Beleg dafür, dass es einen Angriff mit einem Nervengift gegeben habe. Vielmehr bleibt letztlich nur übrig, dass es einen Chlorgas-Einsatz durch die syrische Armee gegeben haben könnte. Die Nachrichtenagentur Reuters soll diese Meldung allerdings schon wieder korrigiert haben.

Falsche Nachrichten über Syrien

Zu den Einzelheiten: Die „Organisation für das Verbot der Chemischen Waffen (OPCW) hat eine sogenannte Faktenfinder-Mission eingesetzt, die den Einsatz von Giftgas in „Douma“ in Syrien nachweisen oder verwerfen sollte. Sowohl die syrische als auch die russische Regierung hatten behauptet, der Einsatz sei allenfalls inszeniert worden. Es gebe ihn nicht.

Die Ergebnisse der Untersuchung liegen nun vor. Dabei sollen die Ergebnisse nach einer Darstellung auf „Telepolis“ (die auf die Originalquellen zurückgreift) belegen, dass zumindest „keine phospororganischen Nervengifte“ oder entsprechende Produkte aus dem späteren Zerfall daraus in den jeweils entnommenen Proben nachgewiesen werden können. Die Proben waren der Umgebung Dumas entnommen worden bzw. dem Blutplasma der untersuchten Opfer.

Andererseits sind zumindest Spuren „verschiedenen gechlorten organischen Verbindungen“ in immerhin zwei Probeentnahmen aus unterschiedlichen Orten nachgewiesen worden. Welche Bedeutung diese Funde haben könnten, wird derzeit untersucht.

Viel ist das nicht. Doch die deutschen Medien bauschen auf. Jedenfalls in ihren Darstellungen. Bislang ist a) wenig gefunden worden und b) die Bedeutung dieser Funde noch nicht einmal im Ansatz klar. Es sieht jedoch so aus, als sei hier der russische oder syrische Quasi-Giftgasangriff belegt worden. Ein Fall für den Presserat – an sich. Doch hier sind die Leitmedien derzeit in dieser Sache offenbar recht gut geschützt. Insofern liegt es an uns, hier einfach den Finger in die Wunde zu legen.



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